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February 18, 2026

Ingolstädter Patenttag 2026

Der Ingolstädter Patenttag 2026 hat deutlich gemacht: IP wird wieder strategisch gedacht. Steigende Patentanmeldungen, wachsende Portfolio-Komplexität und der zunehmende Einsatz von KI verändern das Patentmanagement grundlegend. Schutzrechte sind kein Verwaltungsthema mehr, sondern ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Unternehmen benötigen transparente Strukturen, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen und professionelle Patentmanagement Software, um ihr IP-Potenzial strategisch zu nutzen.

In diesem Artikel
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Ingolstädter Patenttag 2026

Warum IP-Management wieder strategisch wird

Der Ingolstädter Patenttag 2026 an der Technischen Hochschule Ingolstadt hat ein klares Signal gesendet: IP ist zurück auf der strategischen Agenda.

Unter dem Leitthema „Global IP und Patentschutz im Unternehmen“ wurde deutlich, dass sich das Umfeld für innovationsgetriebene Unternehmen fundamental verändert.

Technologischer Wandel, geopolitische Unsicherheiten und zunehmender Wettbewerbsdruck führen dazu, dass Schutzrechte wieder stärker als strategisches Instrument verstanden werden – nicht als Verwaltungsthema.

Patentanmeldungen steigen – was bedeutet das für Unternehmen?

Ein zentrales Signal kam zu Beginn der Veranstaltung:

Die Präsidentin des Deutschen Patent- und Markenamts kündigte an, dass die Patentanmeldezahlen 2025 wieder gestiegen sind.

Das ist mehr als Statistik.
Es ist ein Indikator für steigende Innovationsdynamik – und wachsende Patentportfolios.

Mit zunehmender Anzahl an Schutzrechten steigen jedoch auch:

  • Komplexität
  • Abstimmungsbedarf
  • Kostenrisiken
  • strategische Abhängigkeiten

Genau hier zeigte sich auf dem Patenttag ein wiederkehrendes Thema: IP-Management wird zur Führungsaufgabe.

KMU: Strategisches Potenzial wird noch nicht ausgeschöpft

In mehreren Diskussionen wurde deutlich, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen häufig starke technologische Lösungen besitzen – jedoch kein strukturiertes Patentmanagement etabliert haben.

Typische Herausforderungen:

  • fehlende Transparenz im Patentportfolio
  • Fristenverwaltung über dezentrale Systeme
  • unzureichende strategische Bewertung einzelner Schutzrechte
  • keine klare Kosten-Nutzen-Analyse

Die Folge: IP bleibt operativ – nicht strategisch.

Der Tenor des Tages war eindeutig: Wer Innovation ernst nimmt, braucht strukturiertes IP-Management.

KI im Patentmanagement: Realität statt Zukunftsmusik

Ein weiterer Schwerpunkt war die Integration von Künstlicher Intelligenz in IP-Prozesse.

KI wird heute bereits eingesetzt für:

  • Rechercheunterstützung
  • Analyse von Patentlandschaften
  • Monitoring von Wettbewerbern
  • Priorisierung von Schutzrechten

Entscheidend ist jedoch nicht der KI-Einsatz allein. Entscheidend ist die Integration in strukturierte Prozesse.

Mehrere Beiträge machten deutlich: Ohne eine zentrale, transparente Datenbasis entfaltet KI keinen strategischen Mehrwert.

Was bedeutet das für Patentmanagement Software?

Der Ingolstädter Patenttag hat indirekt eine klare Botschaft gesendet:

Patentmanagement wird dann strategisch, wenn Transparenz, Struktur und Auswertbarkeit gegeben sind.

In der Praxis bedeutet das:

  • zentrale Portfolio-Übersicht
  • verlässliches Fristenmanagement
  • Management-Reporting
  • datenbasierte Entscheidungsgrundlagen
  • Integration von KI-gestützten Analysen

Die Unternehmen, die IP strukturiert managen, datenbasiert entscheiden und KI sinnvoll integrieren, werden schneller, resilienter und strategisch klarer agieren.

Patentmanagement-Software ist damit nicht nur ein Verwaltungstool.
Sie wird zur Infrastruktur für strategische IP-Entscheidungen.

Gerade für technologieorientierte Unternehmen und Mittelständler wird das zunehmend entscheidend.

Warum persönlicher Austausch für die Weiterentwicklung von IP-Lösungen wichtig bleibt

Neben den fachlichen Impulsen zeigt der Patenttag jedes Jahr eines besonders deutlich:

Digitale Systeme sind essenziell – aber echter Austausch bleibt unverzichtbar.

Im direkten Dialog mit:

  • IP-Managern
  • Patentanwälten
  • F&E-Verantwortlichen
  • Geschäftsführern

werden die tatsächlichen Herausforderungen sichtbar:

  • fehlende Übersicht
  • wachsende Portfolio-Komplexität
  • steigender Reporting-Druck
  • Unsicherheit bei strategischen Verlängerungsentscheidungen

Dieses Feedback ist für die Weiterentwicklung moderner Patentmanagement Software von zentraler Bedeutung.

Fazit: IP wird wieder strategisch gedacht

Was bleibt vom Ingolstädter Patenttag 2026?

Ein klares Bild:

IP ist kein Kostenblock.
IP ist ein strategischer Vermögenswert.

Unternehmen, die ihr Patentportfolio strukturiert managen, gewinnen:

  • Transparenz
  • Handlungssicherheit
  • Entscheidungsqualität
  • Wettbewerbsstärke

Der Patenttag hat gezeigt, wohin sich die Branche bewegt. Die Frage ist nicht mehr, ob IP strategisch gedacht werden muss – sondern wie schnell Unternehmen ihre Strukturen entsprechend anpassen.

Wir freuen uns auf den weiteren Austausch – und auf den Ingolstädter Patenttag 2027.

Steffen Zecher

Head of Patent Managament weber Maschinenbau

PATOffice liefert effizient und einfach Informationen für unser Patentmanagement sowie für beteiligte Nutzer in verschiedenen technischen Bereichen. Die von uns ausgewerteten Publikationen haben sich über die Jahre zu einer sehr wertvollen, gut strukturierten Datenbank mit hohem Informationsgehalt entwickelt.

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