July 22, 2026
Tag der gewerblichen Schutzrechte 2026 in Stuttgart: Unsere Takeaways
PATOffice war beim Tag der gewerblichen Schutzrechte 2026 in Stuttgart dabei. Erfahren Sie, welche Impulse adidas und STIHL zur IP-Strategie gesetzt haben, warum Agentic AI die IP-Community bewegt – und weshalb persönlicher Austausch im IP-Management durch nichts zu ersetzen ist.
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Kleine Konferenzen haben etwas, das große Messen selten bieten: echte Gespräche. Kein Rauschen, kein Durchhetzen von Stand zu Stand, sondern konzentrierter Austausch mit Menschen, die das Thema wirklich bewegt. Genau deshalb sind wir große Fans des Tags der gewerblichen Schutzrechte in Stuttgart und genau deshalb waren wir auch dieses Jahr wieder dabei.
Am 15. Juli 2026 fand in der Liederhalle Stuttgart der Tag der gewerblichen Schutzrechte 2026 statt, organisiert vom Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg. Ein Tag, der sich gelohnt hat. Inhaltlich, persönlich und strategisch.
1. Neukunden treffen, Bestandskunden besuchen – persönlicher Austausch als Priorität
Für uns beginnt die Vorbereitung auf solche Veranstaltungen nicht am Tag selbst. Wir nutzen die Gelegenheit bewusst, um vorab Termine mit Neukunden und Bestandskunden in der Region zu vereinbaren und sie vor oder nach der Konferenz persönlich zu besuchen.
In einer Zeit, in der vieles remote läuft und digitale Kommunikation dominiert, ist das für uns kein Nostalgiewunsch, sondern eine klare Überzeugung: Persönlicher Austausch schafft eine Qualität der Verbindung, die kein Video-Call ersetzen kann. Man versteht die Herausforderungen des anderen besser. Man denkt gemeinsam weiter. Und man baut Vertrauen, das trägt.
Der Tag der gewerblichen Schutzrechte bietet dafür den perfekten Rahmen: überschaubar, fokussiert, mit dem richtigen Publikum.
2. Unser Stand: Viel Interesse, starke Resonanz
Dass wir mit PATOffice auf dem richtigen Weg sind, hat uns der Tag eindrucksvoll bestätigt. Das Interesse an unserem Stand war größer als erwartet und die Gespräche haben gezeigt, was die IP-Community gerade wirklich beschäftigt.
Besonders viel Anklang fanden dabei zwei Themen:
Agentic AI: die Idee, dass KI im IP-Prozess nicht nur auf Anfrage reagiert, sondern aktiv Aufgaben übernimmt, war für viele Gesprächspartner ein echter „Aha-Moment". Mit PIA, dem PATOffice Intelligent Assistant, gehen wir genau diesen Schritt: spezialisierte Agenten, die unter einer Supervisor-Instanz zusammenarbeiten und über 25+ steuerbare Funktionen verfügen,bereits MCP-ready.
Gleichzeitig war es schön zu sehen, dass nicht nur die Technologie begeistert, sondern auch die Einfachheit im Alltag: Wie intuitiv Recherche funktioniert, wie nahtlos das Monitoring läuft und wie unkompliziert die Zusammenarbeit zwischen IP-Teams und der R&D-Seite wird, das ist für viele Unternehmen ein ebenso wichtiger Entscheidungsgrund wie die KI-Features. Beides zusammen macht den Unterschied.
3. Die Vorträge: Zwei Highlights, eine klare Botschaft
adidas: Patentarbeit ist Teamsport
Christof Wolpert, VP Global Legal Product Creation bei adidas, hat einen Vortrag gehalten, der im Gedächtnis bleibt, nicht wegen komplexer Folien, sondern wegen der Klarheit der Botschaft.
Einfache Slides. Starke Aussagen. Und eine Philosophie, die weit über IP hinausgeht:
Play to Win. Nicht mitspielen, um dabei zu sein, sondern antreten, um zu gewinnen. Das ist ein Mindset, das ein ganzes Team braucht. Jede und jeder muss mit Herzblut dabei sein, muss seinen Beitrag leisten, denn Wettbewerbsvorteil ist keine Abteilungsaufgabe. Es ist das Ziel der gesamten Organisation, vom CEO bis zur Sachbearbeitung.
Was das für IP bedeutet: Wettbewerb zu kennen ist keine Option, sondern Grundvoraussetzung. Wer nicht weiß, was der Wettbewerb tut, kann nicht besser sein. Patentarbeit ist in diesem Sinne kein juristisches Handwerk, sie ist strategische Aufklärung.
STIHL: 100 Jahre Innovation schützen
Dr. Frederik Golks, Head of Intellectual Property bei ANDREAS STIHL AG & Co. KG, hat bereits auf der PATINFO2026 überzeugt und in Stuttgart noch einmal bestätigt, warum sein Ansatz so wegweisend ist.
Die Kernbotschaft: IP ist dann am stärksten, wenn es von Anfang an Teil des Innovationsprozesses ist, nicht am Ende als Absicherung, sondern von Beginn an als strategischer Hebel. Frühzeitige Patentrecherchen definieren Innovationsfelder, identifizieren White Spots und bereiten langfristige Marktgestaltung vor. Schutzrechte werden so zum Instrument aktiver Zukunftsgestaltung.
Beide Vorträge haben eines gemeinsam: Sie zeigen, dass die besten IP-Teams nicht reagieren, sie antizipieren.
4. Fazit: Genau das, wofür wir diese Formate lieben
Der Tag der gewerblichen Schutzrechte ist kein Massenformat. Er ist bewusst klein, bewusst fokussiert und genau deshalb so wertvoll. Die Gespräche sind echter, die Impulse bleiben länger, und das Netzwerk wächst in die Tiefe statt in die Breite.
Für uns war es ein rundum gelungener Tag: mit Kunden, die wir seit Jahren begleiten, und mit neuen Gesichtern, die zeigen, dass das Thema IP in der Breite ankommt. Und mit einem Programm, das nicht belehrt, sondern inspiriert.
Ein herzliches Dankeschön an das Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg für die hervorragende Organisation. Solche Formate braucht die IP-Community – und wir freuen uns sehr, Teil davon zu sein.
📅 Save the Date: Tag der gewerblichen Schutzrechte 2027
Wir sind schon jetzt gespannt auf das nächste Jahr und freuen uns darauf, Sie wieder in Stuttgart zu treffen.
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Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf das Gespräch.
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